TagesgeldzinsenZinseszins EffektDie Verzinsung eines Tagesgeldkontos bezieht sich wie allgemein üblich immer auf das Jahr (lateinisch per annum, abgekürzt p. a.). Unterschiede gibt es bei der Auszahlungsweise der Zinsen: Viele Banken zahlen die Zinsen einmal im Jahr aus (meist am Jahresende), andere zahlen anteilig monatlich oder vierteljährlich aus. Die Vorteile einer monatlichen oder vierteljährlichen anteiligen Auszahlung liegen auf der Hand: Die Zinsen werden mitverzinst (Zinseszins) und der Anleger profitiert von der Verfügbarkeit der ausgezahlten Zinsen. Über diese kann anders als bei Anlagen mit festen Laufzeiten sofort nach Gutschrift verfügt werden.EZB Leitzins EntwicklungWegen der Wirtschaftskrise hat die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euro-Raum seit Oktober 2008 in mehreren Schritten von 4,25 auf 1,00 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert in ihrer zehnjährigen Geschichte gesenkt. Der Wert des Leitzinses hat einen direkten Effekt auf die Tagesgeld Zinsen die auf dem Markt angeboten werden können. Banken finanzieren die angebotenen Tagesgeldkonditionen kurzfristig durch Geld von der Europäischen Zentralbank. Der Leitzins bestimmt effektiv die Kosten dieser Finanzierung. Welche sich auch auf die Zinsen am Kreditmarkt niederschlagen. In einem Online Kredit Vergleich können die aktuellen Zinsen dieser Kreditinstitute verglichen werden.EZB Leitzins 1999 - 2009![]()
|

